Der Limes

Die römische Grenze, 19 vor Christi Geburt – etwa 400 nach Christi Geburt

Um die Zeitwende verlief die nördliche Grenze des Römischen Reichs quer durch die Niederlande, entlang dem Rhein und dem Alten Rhein. Südlich des Flusses befanden sich in regelmäßigen Abständen Forts und Wachtürme, die von einer Straße miteinander verbunden wurden. Gemeinsam bildeten sie die Grenze: den Limes.

Nur in Bezug auf wenige Stellen in Gelderland ist mit Sicherheit festgestellt worden, dass sich dort ein Fort befunden hat. Viele Reste von Forts sind durch Überschwemmungen und aufgrund der Tatsache, dass der Rhein sich verschoben hat, verschwunden. Und auch durch spätere Abgrabungen und Baggerarbeiten sind Spuren verschwunden. Insgesamt sind in Gelderland neun Stellen am Rhein bekannt, an denen sich jeweils ein Fort befunden hat. Die größte römische Befestigung lag bei Nimwegen. Dort gab es drei Forts: auf dem Kopsplateau, auf dem Hunnerberg und auf dem Valkhofhügel, wo die römischen Soldaten die Stadt Oppidum Batavorum errichteten. Während des batavischen Aufstandes in den Jahren 69-70 haben unzufriedene batavische Hilfstruppen unter der Leitung von Julius Civilis diese Stadt und auch die Forts größtenteils vernichtet.

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